AGB

TV Horn-Bad Meinberg 1860/1907 e.V. AGB

 

  1. Allgemeines

Die Angebote des TV Horn-Bad Meinberg 1860/1907 e.V. (TV HBM) können von allen Mitgliedern im Verein gebucht werden. Ausgewählte Angebote können auch von Externen gegen einen Aufpreis gebucht werden. Es gilt die jeweilige Altersangabe im Angebot.

 

  1. Anmeldung und Vertragsabschluss

Die Anmeldung zu einem Angebot muss schriftlich auf dem vorgegebenen Formular erfolgen und kann jederzeit eingereicht werden. Sie ist verbindlich und gültig nach Eingang in der Geschäftsstelle des TV HBM in Horn. Es gilt die Reihenfolge des Einganges.

 

2.1 Mit der Anmeldung bietet der Teilnehmer, wenn dieser minderjährig ist, durch seine gesetzlichen Vertreter und diese selbst neben dem Minderjährigen dem Veranstalter den Abschluss eines Vertrags verbindlich an. Bei Minderjährigen ist das Anmeldeformular vom Minderjährigen und den Erziehungsberechtigten zu unterschreiben.

 

2.2 Der Vertrag mit dem Teilnehmer und bei Minderjährigen mit seinen gesetzlichen Vertretern, kommt durch die schriftliche Anmeldebestätigung des Veranstalters an den Teilnehmer und seine gesetzlichen Vertreter zu Stande.

 

  1. Zahlungsbedingungen

Die Zahlung ist spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn bzw. eine spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn fällig. Anzahlungen können individuell für das jeweilige Angebot fällig werden.

 

  1. Preisänderungen:

4.1 Im Falle einer nachträglichen Änderung des Angebotspreises hat der Veranstalter den Teilnehmer unverzüglich, spätestens jedoch 20 Tage vor Antritt davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig.

 

4.2 Falls Preiserhöhungen 5% des Angebotspreises übersteigen, ist der Teilnehmer

berechtigt, ohne Gebühren vom Vertrag zurückzutreten.

 

  1. Rücktritt durch den Teilnehmer

5.1 Der Teilnehmer kann bis zum Maßnahmenbeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Veranstalter vom Reisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt muss aus Beweissicherungsgründen schriftlich erfolgen. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim TV HBM in Horn. Tritt der Anmeldende vom Vertrag zurück, ist er verpflichtet, grundsätzlich pauschalfolgende Entschädigung zu zahlen:

  1. a) bis zum 31. Tag vor Angebotsbeginn: 20% des Reisepreises,
  2. b) bis 30 Tage vor Angebotsbeginn: 60% des Reisepreises und
  3. c) Rücktritt ab 15 Tage vor Angebotsbeginn 100% des Reisepreises.

 

5.2 Bei Veranstaltungen die durch Fördermittel bezuschusst sind, sind beim Rücktritt 100% des Eigenanteils zu bezahlen. Darüber hinaus können vom Fördermittelgeber weitere Rückforderungen entstehen, die der TV HBM an den Zurücktretenden weiter geben kann.

 

  1. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter

6.1 Der Veranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kundigen, wenn der Teilnehmer die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters bzw. der von ihm eingesetzten Freizeitleitung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Veranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge. Die vom Veranstalter eingesetzten Freizeitleiter sind ausdrücklich bevollmächtigt, die Interessen des Veranstalters in diesen Fällen wahrzunehmen.

6.2 Der Veranstalter kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:

  1. a) Der Veranstalter ist verpflichtet, den Teilnehmern gegen über die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
  2. b) Ein Rücktritt des Veranstalters später als 3 Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig.

6.3 Der Veranstalter kann, bis drei Wochen vor Reisebeginn bei denjenigen Reisen

vom Reisevertrag zurücktreten, welche entsprechend den Angaben in der Reiseausschreibung mit öffentlichen Mitteln, insbesondere aus Landes- und Bundesjugendplänen gefördert werden, wenn die Bewilligung der beantragten Mittel überhaupt nicht oder nicht im vorgesehenen Umfang erfolgt. Der Veranstalter ist verpflichtet, dem Teilnehmer gegenüber der Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt werden kann. Erhält der Veranstalter zu einem früheren Zeitpunkt Kenntnis von einer möglichen Kürzung oder Streichung dieser Zuschüsse, wird man den Teilnehmer bereits vorher entsprechend unterrichten.

 

  1. Kündigung infolge höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt (z.B. Krieg, innere Unruhen, Epidemien, Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können beide Vertragsparteien den Vertrag nur nach Maßgabe der Vorschrift zur Kündigung wegen höherer Gewalt (8651 j BGB) kundigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz. Der Veranstalter wird dann den gezahlten Reisepreis erstatten, kann jedoch für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Der Veranstalter ist verpflichtet, die infolge der Kündigung des Vertrages erforderlichen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung vorsieht, den Teilnehmer zurück zu befördern.

 

  1. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

8.1 Der Veranstalter informiert den Teilnehmer in der Reiseausschreibung über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften, die für die ausgeschriebene Reise gelten. Er informiert den Teilnehmer vor der Buchung über eventuelle Änderungen der in der Reiseausschreibung wiedergegebenen einschlägigen Vorschriften. Diese Informationen haben jedoch nur Gültigkeit für deutsche Staatsbürger, bei denen keine besonderen Verhältnisse gegeben sind.

8.2 Der Teilnehmer ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Veranstalters bedingt sind.

 

  1. Versicherung und Haftung

Alle Teilnehmer sind über die übliche Vereinsversicherung versichert (Sporthilfe). Ferner besteht Versicherungsschutz durch die eigene persönliche Krankenversicherung, entweder gesetzlich oder privat. Daneben schließt der TV HBM eine allgemeine Haftplicht-/ Unfallversicherung ab. Es wird den Teilnehmern empfohlen, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Der TV HBM haftet nicht für durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit herbeigeführte Schäden der Teilnehmer. Es haftet die jeweilige Person, bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten. Sind besondere Nachweise notwendig, so verpflichtet sich der Teilnehmer zu richtigen und wahrheitsgemäßen Angaben. Bei falschen Angaben (z.B. Surfschein, Schwimmerlaubnis, Pass, Devisen, Zoll- und Gesundheitsvorschriften), haftet der Teilnehmer, bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten. Es ist daher unbedingt erforderlich, den Anweisungen der Freizeitleitungsteams zu folgen, sich der Gemeinschaft einzuordnen und aktiv zu einem Gelingen der Fahrt beizutragen. Individualisten, die dazu von vornherein nicht bereit sind, wird eine Teilnahme an unseren Fahrten nicht empfohlen.

 

  1. Hinweis für Eltern Minderjähriger (Anerkennung)

Die Erziehungsberechtigten sind mit der Unterzeichnung der Anmeldung und Anerkennung der Reisebedingungen damit einverstanden, dass der Jugendliche zeitweise ohne unmittelbare Anwesenheit eines Teammitgliedes ausgeht, wenn ein weiterer Teilnehmer dabei ist. Gleichzeitig gelten mit der Anmeldung diese Bedingungen und werden anerkannt.


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