Jugend des TV-Horn-Bad Meinberg in Weimar

  • -

Jugend des TV-Horn-Bad Meinberg in Weimar

Category:Uncategorized

Beeindruckender Blick in die Geschichte

Die Gruppe am Bahnhof Altenbeken im Gespräch über die Inhalte der Fahrt nach Weimar.

Horn-Bad Meinberg. [fok] Eine beklemmende Stille empfing die Gruppe aus Horn-Bad Meinberg auf dem Gelände des Konzentrationslagers Buchenwald, eine Stille die in die Jugendlichen kroch, bevor die Führung über das Gelände begann. Die Gräuel des NS-Regimes werden beim Besuch dieser besonderen Gedenkorte wirklich greifbar.

Mit 20 Personen fuhr die Gruppe nach Weimar, um dort vor Ort Geschichte zu erleben und sich politisch weiterzubilden. „Auch als Sportverein übernehmen wir soziale Verantwortung“, betonte Christian Klute, Vereinsvorstand Sportpraxis des TV Horn Bad-Meinberg. Gerade vor dem Erstarken des Nationalismus, gepaart mit fremdenfeindlichen Äußerungen, in der Gesellschaft, sei es dem Verein wichtig, zu verdeutlichen, dass er jeden Menschen unabhängig vom Alter, Geschlecht oder der Herkunft schätze. „Als Verein übernehmen wir Verantwortung für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in unseren Abteilung“, so Klute zu der Motivation, die Bildungsfahrt durchzuführen.

Als Jugendvorstand freute es uns, dass wir neben den Mitgliedern des J-Teams auch Jugendliche aus den Abteilungen und sogar darüber hinaus gefunden hatten, die an der Fahrt teilnahmen“, wie Emilie Moek betonte. Die Vielfalt des Programms habe unterschiedliche Zugänge zur Geschichte Deutschlands ermöglicht und trotzdem habe es noch genug Möglichkeiten des Austausches zu dem gerade Erlebten und darüber hinaus gegeben.

„Der Besuch des Stadtmuseums in Weimar brachte uns den Beginn der Weimarer Republik mit Revolution und neuer Verfassung näher“, berichtete Tobias Windmann, Leiter der Vereinsjugend, „die Stadtführung zeigte, wie die Stadt Weimar von den Nazis für ihre Zwecke missbraucht wurde und der Besuch der Gedenkstätte ließ und uns die Verbrechen an den nicht regimekonformen Menschen ein wenig mehr erfassen.“ Die Fahrt habe den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermittelt, wie wichtig es aktuell sei, für die Freiheit und für die Demokratie einzustehen, waren sich Moek und Windmann einπig.

„Das Bildungswochenende wurde vom Landesjugendamt NRW mit 85 Prozent gefördert, so konnten alle Interessierte auch außer der Reihe an dieser Fahrt teilnehmen, was den integrativen Charakter der Maßnahme stützte“, wie Klute abschließend herausstellte. Das J-Team werde auch weiterhin Angebote im Bereich der sozialen Entwicklung erarbeiten.


Archive